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Biotonne statt Eigenkompostierung - Ist das sinnvoll? |
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Die Eigenkompostierung ist sicherlich die sinnvollste
Variante, organische Abfälle aus Garten und Küche zu gesunden
Bodenverbesserungsmitteln und Pflanzendünger aufzubereiten. |
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| Mit vielen Abfällen ist der eigene Komposthaufen überfordert, wie z.B. | |
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kranke Pflanzenteile |
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hartnäckige Wurzel- und Samenkräuter (Unkraut) |
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grobes Astwerk, unzerkleinerter Strauch- und Heckenschnitt |
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Schalen von Südfrüchten - diese sind zur Erzielung einer besseren Haltbarkeit beim Transport mit pilztötenden Substanzen (Fungiziden) behandelt. |
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große Mengen Grasschnitt - alle Gräser nehmen aus dem Boden bevorzugt Stickstoff auf. Sie speichern außerdem Wasser in ihren Zellen, was in Verbindung mit dem Stickstoff zu einer starken Wärmeentwicklung führt. Die Folge daraus kann eine Selbstentzündung, d.h. Brennen solcher Grashaufen, sein. |
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einige Laubarten sind schwer verrottbar – z.B. Eiche, Kastanie, Pappel, Birke und Akazie. Bei der Kompostierung wird Gerbsäure frei, die zu einer Versäuerung des Kompostes führt. |
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Speiseabfälle - werden diese auf dem Komposthaufen entsorgt, können Ratten und anderes Ungeziefer angelockt werden. |
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Alle diese Abfälle gehören in die Biotonne. Im Kompostwerk lassen sie sich durch spezielle Techniken zu hochwertigem Kompost verarbeiten. |
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| Entschließen Sie sich, alle Bioabfälle durch Eigenkompostierung zu verwerten, bedenken Sie bitte, dass dies ganzjährig, also auch in den Wintermonaten, erfolgen muss. Zur Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang nutzen Sie bitte die Anzeige der Eigenverwertung von Bioabfällen. Diese kann hier herunter geladen werden. | |
| Sie sehen also, die Biotonne soll für die Eigenkompostierung keinesfalls eine Konkurrenz darstellen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass möglichst viele kompostierbare Abfälle vollständig zu Kompost verarbeitet werden können. | |